JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 16.05.2006, Aktenzeichen: 7 A 10017/06.OVG
| Leitsatz: | 1. Die Erhebung von Gebühren für die Erteilung von Auflagen nach § 15 Abs. 1 des Versammlungsgesetzes ist grundsätzlich zulässig und verstößt nicht gegen Art. 8 Abs. 1 GG. 2. Der Anmelder einer Versammlung kann für die Erteilung von Auflagen, die er nicht veranlasst hat (hier: Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch eine Gegendemonstration), nicht zu Gebühren herangezogen werden. |
| Rechtsgebiete: | GG, VersammlG, LGebG |
| Vorschriften: | GG Art. 8, GG Art. 8 Abs. 1, GG Art. 8 Abs. 2, VersammlG § 15, VersammlG § 15 Abs. 1, LGebG § 13, LGebG § 13 Abs. 1, LGebG § 13 Abs. 1 Nr. 1, |
| Stichworte: | Abgabe, Abgabenrecht, Amtshandlung, Anmelder, Auflage, Aufwand, Aufzug, Bedeutung, Demonstration, Gebühr, Gebührenfestsetzung, Gebührenrecht, Gebührenschuldner, Gegendemonstration, Gespräch, Kooperation, Kooperationsgespräch, Kosten, Kostenschuldner, Personal, Personalaufwand, Personalkosten, Schuldner, Versammlung, Versammlungsfreiheit, Versammlungsrecht, Verwaltungsaufwand, |
| Verfahrensgang: | VG Neustadt an der Weinstraße 5 K 1004/05.NW vom 23.11.2005 |
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