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JuraForum.deUrteileOVG-RHEINLAND-PFALZUrteil vom 15.12.2006, Aktenzeichen: 2 A 11115/06.OVG 

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 2 A 11115/06.OVG

Urteil vom 15.12.2006


Leitsatz:Die erektile Dysfunktion kann eine behandlungsbedürftige Krankheit darstellen. Ein genereller Ausschluss der Gewährung von Beihilfen zu den Aufwendungen in einem solchen Krankheitsfall durch den Verordnungsgeber ist unwirksam.
Rechtsgebiete:LBG, BVO, GG
Vorschriften:LBG § 90, BVO § 1 Abs. 2 Satz 1, BVO § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, BVO § 4 Abs. 1 Nr. 6 Halbsatz 1, BVO § 4 Abs. 1 Nr. 6 Halbsatz 2 Buchstabe a, GG Art. 3 Abs. 1,
Stichworte:Beihilfe, Beihilfegewährung, Beihilfefähigkeit, beihilfefähig, beihilfewürdig, Erstattungsfähigkeit, Ausschluss der Beihilfefähigkeit, Leistungsausschluss, Ausschlusstatbestand, Beihilfenverordnung, Rechtsverordnung, Parlamentsvorbehalt, Gleichheitssatz, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Übermaßverbot, Krankheit, Krankheitsfall, behandlungsbedürftige Krankheit, Gesundheitsstörung, regelwidriger Gesundheitszustand, medizinische Indikation, medizinische Behandlungsfälle, ärztliche Verordnung, Verschreibung, Rezept, Prostatakarzinom, erektile Dysfunktion, Erektionsstörungen, Impotenz, Medikament, Arzneimittel, potenzsteigernde Mittel, Lifestyle-Mittel, Viagra, Missbrauchsgefahr, Aufwandsbegrenzung,
Verfahrensgang:VG Koblenz 6 K 1893/05.KO vom 27.07.2006

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