JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 15.03.2004, Aktenzeichen: 12 A 11962/03.OVG
| Leitsatz: | Satzungsrechtliche Bestimmungen zur Erhebung von Abfallentsorgungsgebühren, die an die in § 13 Abs. 1 S. 2 KrW-/AbfG normierte Überlassungspflicht anknüpfen, verstoßen nicht gegen den Bestimmtheitsgrundsatz. Die Erhebung einer Mindestgebühr ist, unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme der Entsorgungseinrichtung, bereits dann zulässig, wenn die Voraussetzungen der in § 13 Abs. 1 Satz 2 KrW-/AbfG begründeten Pflicht zur Überlassung von Abfällen zur Beseitigung an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger vorliegen. |
| Rechtsgebiete: | GG, KAG, 1. LAbfWAG, KrW-/AbfG |
| Vorschriften: | GG Art. 20, GG Art. 20 Abs. 3, KAG § 2, KAG § 2 Abs. 1, KAG § 2 Abs. 1 Satz 2, KAG § 7, KAG § 7 Abs. 1, 1. LAbfWAG § 5, KrW-/AbfG § 5, KrW-/AbfG § 5 Abs. 2, KrW-/AbfG § 11, KrW-/AbfG § 11 Abs. 1, KrW-/AbfG § 13, KrW-/AbfG § 13 Abs. 1, KrW-/AbfG § 13 Abs. 1 Satz 1, KrW-/AbfG § 13 Abs. 1 Satz 2, KrW-/AbfG § 14, KrW-/AbfG § 15, |
| Stichworte: | Abgabenrecht, Abfall, Abfallbeseitigung, Abfallbeseitigungsgebühr, Abfallbesitzer, Abfallgebühr, Abfallentsorgung, Abfallentsorgungsgebühr, Abfallgemisch, Bestimmtheit, Beseitigung, Entsorgungsträger, Gebühr, Gebührenerhebung, Grundgebühr, andere Herkunftsbereiche, Inanspruchnahme, Kreislaufwirtschaft, Mindestentleerung, Mindestgebühr, Müllgebühr, Normenklarheit, Rechtsstaatsprinzip, Satzung, Satzungsvollzug, Überlassungspflicht, Verwertung, |
| Verfahrensgang: | VG Neustadt an der Weinstraße 1 K 3398/02.NW vom 16.07.2003 |
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