JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 12.03.2004, Aktenzeichen: 10 A 11872/03.OVG
| Leitsatz: | Dem aus einem Versorgungsausgleich Verpflichteten stehen im Rahmen des § 5 VAHRG die ungekürzten Versorgungsbezüge auch dann zu, wenn er den Unterhaltsanspruch des Berechtigten durch eine Kapitalabfindung abgegolten hat (wie: BSG, Urteil vom 08.12.1993, NJW 1994, 2374; BGHZ 126, 202; BVerwGE 109, 231). Die Annahme, dass sich der mit der Abfindung verbundene Unterhaltsverzicht lediglich auf einen begrenzten Zeitraum bezieht, ist nur bei Vorliegen ganz besonderer Umstände gerechtfertigt (hier verneint). |
| Rechtsgebiete: | SVG, VAHRG, BGB |
| Vorschriften: | SVG § 55c Abs. 1 S. 1, VAHRG § 5 Abs. 1, BGB § 138, BGB § 1585 c, BGB § 1587 b Abs. 1 S. 1, |
| Stichworte: | Versorgungsbezüge, Kürzung der Versorgungsbezüge, Versorgungsausgleich, Härtefallregelung, Härtefall, Rentenanwartschaft, Unterhalt, nachehelicher Unterhalt, Anspruch auf Unterhalt, Unterhaltsvertrag, Kapitalabfindung, Abfindungsvertrag, Abfindung, Unterhaltsverzicht, Ratenzahlungen, Realsplitting, gerichtliche Kontrolldichte, gute Sitten, |
| Verfahrensgang: | VG Koblenz 9 K 1033/03.KO |
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