JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 09.11.2005, Aktenzeichen: 8 C 10964/05.OVG
| Leitsatz: | Eine vom ursprünglichen Bebauungsplan abweichende Bebauung kann für die Gemeinde Anlass für eine Planänderung sein. Die Bebauungsplanänderung (hier: Drei- statt Zwei-Wohnungsklausel) ist aber nur dann wirksam, wenn sie durch städtebauliche Gründe gerechtfertigt ist und nicht bloß das Ziel verfolgt, planwidrige Zustände im ausschließlich privaten Interesse der betroffenen Bauherren zu legalisieren. |
| Rechtsgebiete: | BauGB, LBauO |
| Vorschriften: | BauGB § 1, BauGB § 1 Abs. 3, BauGB § 1 Abs. 7, BauGB § 9, BauGB § 9 Abs. 1, BauGB § 9 Abs. 1 Nr. 6, LBauO § 47, LBauO § 47 Abs. 2, LBauO § 47 Abs. 2 Satz 1, LBauO § 47 Abs. 2 Satz 2, |
| Stichworte: | Baurecht, Normenkontrolle, Wohnungsklausel, Änderung, Bebauungsplanänderung, planwidrige Zustände, Fehlentwicklungen, abweichende Bebauung, Legalisierung, |
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