JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Urteil vom 09.08.2005, Aktenzeichen: 6 A 10656/05.OVG
| Leitsatz: | Die Entscheidung der Gemeinde, statt einmaliger Beiträge für den Ausbau öffentlicher Verkehrsanlagen künftig wiederkehrende Beiträge zu erheben, ist bis zum Zeitpunkt des Entstehens sachlicher Beitragspflichten auch rückwirkend möglich. Ein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet kann nicht Teil einer Abrechnungseinheit zur Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge sein. |
| Rechtsgebiete: | KAG, BauGB |
| Vorschriften: | KAG § 10, KAG § 10 Abs. 1, KAG § 10 Abs. 2, KAG § 10 Abs. 3, KAG § 10 Abs. 3 Satz 1, KAG § 10 Abs. 8, BauGB § 130, BauGB § 130 Abs. 2, BauGB § 130 Abs. 2 Satz 2, BauGB § 147, BauGB § 147 Satz 3, BauGB § 154, BauGB § 154 Abs. 1, BauGB § 154 Abs. 1 Satz 1, BauGB § 154 Abs. 1 Satz 2, |
| Stichworte: | Beitrag, Beitragsrecht, Sanierungsrecht, Ausbau, Ausbaubeitrag, Straßenausbau, Straßenausbaubeitrag, Beitragspflicht, Beitragsrecht, Abgabenrecht, Verkehrsanlage, Straße, Straßenbaumaßnahme, wiederkehrender Beitrag, erstmalige Herstellung, Aufwand, Ausbauaufwand, beitragsfähiger Aufwand, Beitragsfähigkeit, Abrechnungseinheit, funktionaler Zusammenhang, Rückwirkung, In-Kraft-Treten, Sanierungsgebiet, förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet, Sanierung, jährliche Ausbauaufwendungen, Investitionen, Aufwendungen, Finanzierung der Sanierung, Bodenwerterhöhung, Heranziehung, Verschonung, Abschnitt, |
| Verfahrensgang: | VG Koblenz 8 K 1992/04.KO vom 04.04.2005 |
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