JuraForum.de > Urteile > OVG-RHEINLAND-PFALZ > Beschluss vom 22.09.2003, Aktenzeichen: 2 B 11357/03.OVG
| Leitsatz: | 1. Das für uniformierte Polizeibeamte generell angeordnete Verbot einer "deutlich über den Hemdkragen reichenden Haarlänge" ist rechtmäßig. 2. Der Anspruch des Beamten auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ist von vornherein begrenzt durch die Sachnotwendigkeiten des ihm anvertrauten Amtes. 3. Die Einschätzung des Dienstherrn, überlange Haare bei uniformierten Polizeibeamten stießen in weiten Kreisen der Bevölkerung auf geringe Akzeptanz oder gar Ablehnung und erschwerten deshalb die effektive Wahrnehmung polizeilicher Aufgaben, ist rechtlich nicht zu beanstanden. |
| Rechtsgebiete: | GG, VwGO, LBG |
| Vorschriften: | GG Art. 2, GG Art. 2 Abs. 1, GG Art. 3, GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 3 Abs. 3, VwGO § 80, VwGO § 80 Abs. 3, VwGO § 80 Abs. 3 Satz 1, VwGO § 80 Abs. 5, LBG § 64, LBG § 64 Abs. 1, LBG § 64 Abs. 1 Satz 3, LBG § 65, LBG § 65 Satz 2, LBG § 84, LBG § 214, LBG § 214 Satz 2, |
| Stichworte: | Beamtenrecht, dienstliche Anordnung, dienstliche Weisung, Verwaltungsakt, Handeln durch Verwaltungsakt, sofortige Vollziehung, Sofortvollzug, Anordnung der sofortigen Vollziehung, Vollziehungsanordnung, Begründung, Dienstkleidung, Uniform, Uniformzwang, Erscheinungsbild, äußeres Erscheinungsbild, Haartracht, Haarlänge, Lagerfeld-Zopf, Pferdeschwanz, Grundrechte, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Persönlichkeitsrecht, Gleichheitssatz, Gleichbehandlung,, |
| Verfahrensgang: | VG Neustadt an der Weinstraße 2 L 1819/03.NW vom 01.08.2003 |
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