OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 10 B 11244/08.OVG

Beschluss vom 19.01.2009


Leitsatz:Wird eine Erfolgskontrolle in einer Unterrichtsveranstaltung mit Leistungsnachweis im Ersten Abschnitt des Medizinstudiums, deren regelmäßiger und erfolgreicher Besuch bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen ist, schriftlich im Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt, so sind ungeachtet der Tatsache, dass insofern keine Hochschulprüfung in Rede steht, die vom Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 14. März 1989, BVerfGE 80, 1) herausgestellten Grundsätze zu beachten. Danach ist namentlich die Festlegung einer absoluten Bestehensgrenze nicht zulässig.
Rechtsgebiete:ÄApprO, HRG, HochschulG
Vorschriften:§ 2 ÄApprO, § 2 Abs. 1 ÄApprO, § 2 Abs. 1 Satz 2 ÄApprO, § 2 Abs. 7 ÄApprO, § 2 Abs. 7 Satz 1 ÄApprO, § 2 Abs. 7 Satz 2 ÄApprO, § 10 ÄApprO, § 10 Abs. 4 ÄApprO, § 10 Abs. 4 Satz 1 ÄApprO, § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 ÄApprO, § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe d) ÄApprO, § 14 ÄApprO, § 14 Abs. 6 ÄApprO, § 15 HRG, § 15 Abs. 1 HRG, § 15 Abs. 1 Satz 3 HRG, § 25 HochschulG, § 25 Abs. 2 HochschulG
Stichworte:Prüfung, Ärztliche Prüfung, Antwort-Wahl-Verfahren, Multiple-Choice-Verfahren, Bestehensgrenze, absolute Bestehensgrenze, relative Bestehensgrenze, Erfolgskontrolle, Leistungsnachweis, Unterrichtsveranstaltung, Unterrichtsveranstaltung mit Leistungsnachweis, Medizinstudium, erfolgreiche Teilnahme, studienbegleitende Prüfung, Hochschulprüfung, studienbegleitender Leistungsnachweis
Verfahrensgang:VG Mainz, 7 L 876/08.MZ vom 13.11.2008

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