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JuraForum.deUrteileOVG-RHEINLAND-PFALZBeschluss vom 08.06.2004, Aktenzeichen: 2 A 11972/03.OVG 

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 2 A 11972/03.OVG

Beschluss vom 08.06.2004


Leitsatz:Überprüft ein Beamter den Ladezustand seiner Dienstwaffe im geschlossenen Raum außerhalb der Ladeecke, so handelt er in der Regel zumindest dann grob fahrlässig, wenn begründete Zweifel (hier: Auswurf einer Patrone) an dem ungeladenen Zustand der Waffe bestehen.
Rechtsgebiete:LBG
Vorschriften:LBG § 86 Abs. 1 Satz 1,
Stichworte:Schadensersatz, Haftung, Regress, Rückgriff, Erstattung, Dienstpflicht, Waffenträger, Umgang mit Waffen, Dienstwaffe, Schusswaffe, Schuss, Knall, Knallgeräusch, Ladezustand, Ladeecke, Entladung, Körperverletzung, Dritter, Knalltrauma, Tinnitus, Tinnituserkrankung, Verschulden, grobe Fahrlässigkeit, schwerwiegende Pflichtverletzung, Kausalität, Kausalzusammenhang, Adäquanztheorie, Rechtswidrigkeitszusammenhang, Pflichtwidrigkeitszusammenhang, Schaden , mittelbarer Schaden, Regressschaden, Haftungsbeschränkung, Erlass, Fürsorgepflicht, Härtefall, Existenzbedrohung,
Verfahrensgang:VG Koblenz 6 K 1486/03.KO vom 16.09.2003

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