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JuraForum.deUrteileOVG-RHEINLAND-PFALZBeschluss vom 04.04.2003, Aktenzeichen: 12 B 10469/03.OVG 



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 12 B 10469/03.OVG

Beschluss vom 04.04.2003


Leitsatz:1. Auch Leistungen nach dem Grundsicherungsgesetz (GSiG) können durch eine einstweilige Anordnung nach § 123 Abs. 1 Satz 2 VwGO nur im Umfang des zum Lebensunterhalt Unerlässlichen bewilligt werden.

2. In Verfahren nach dem Grundsicherungsgesetz werden gemäß § 188 Satz 2 VwGO Gerichtskosten (Gebühren und Auslagen) nicht erhoben.
Rechtsgebiete:GSiG, VwGO
Vorschriften:GSiG § 1, GSiG § 3, GSiG § 3 Abs. 1, GSiG § 3 Abs. 1 Nr. 1, VwGO § 188, VwGO § 188 S. 2,
Stichworte:Sozialhilfe, Grundsicherung, einstweilige Anordnung, unzumutbare Nachteile, Leistung, Lebensunterhalt, Regelsatzkürzung, Regelsatz, Kürzung, Gerichtskostenfreiheit, Hilfe zum Lebensunterhalt,
Verfahrensgang:VG Koblenz 5 L 3529/02.KO vom 19.02.2003

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