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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-WestfalenUrteil vom 20.05.2009, Aktenzeichen: 13 A 2569/06 

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 13 A 2569/06

Urteil vom 20.05.2009


Leitsatz:Der uneingeschränkte Widerruf der Berufserlaubnis für einen Logopäden, der sich wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens strafbar gemacht hat, steht mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht in Einklang, wenn Anhaltspunkte für eine gebotene differenzierte Prognose der Rückfallgefahr in Bezug auf unterschiedliche Patientengruppen bestehen.
Rechtsgebiete:LogG, GG
Vorschriften:§ 2 Abs. 1 Nr. 2 LogG, § 3 Abs. 2 LogG, § GG Art. 12 Abs. 1
Stichworte:
Verfahrensgang:VG Aachen, 5 K 320/05

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