Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENUrteil vom 19.12.2002, Aktenzeichen: 16 A 30/01 

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 16 A 30/01

Urteil vom 19.12.2002


Leitsatz:Im Falle von Verwandtenpflegestellen kann der gesetzlichen Vorgabe des § 7 Satz 1 BSHG, wonach bei Gewährung der Sozialhilfe die besonderen Verhältnisse in der Familie des Hilfe Suchenden berücksichtigt werden sollen, nicht nur bei der Ausübung behördlichen Ermessens, sondern auch durch eine an dem Gebot der familiengerechten Hilfegewährung orientierte Handhabung des § 16 BSHG Rechnung getragen werden, und zwar sowohl hinsichtlich der Frage, wann ein Beitrag zum Lebensunterhalt erwartet werden kann, als auch hinsichtlich der Frage, welche Anforderungen an die Widerlegung einer etwaigen Unterhaltsvermutung zu stellen sind.

Auf den Erstattungsanspruch gemäß § 2 Abs. 3 Satz 2 SGB X findet nicht die Bagatellgrenze des § 111 Abs. 2 Satz 1 BSHG, sondern die Bagatellgrenze des § 110 Satz 2 SGB X Anwendung.
Rechtsgebiete: BSHG, SGB X
Vorschriften:§ 7 Satz 1 BSHG, § 111 Abs. 2 Satz 1 BSHG, § 2 Abs. 3 Satz 2 SGB X, § 110 Satz 2 SGB X
Verfahrensgang:VG Minden 6 K 176/99

Volltext

Um den Volltext vom OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil vom 19.12.2002, Aktenzeichen: 16 A 30/01 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - 19.12.2002, 16 A 30/01 © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum