JuraForum.de > Urteile > OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN > Urteil vom 16.02.2007, Aktenzeichen: 9 A 605/04
| Leitsatz: | 1. Für die Frage, ob eine Verwaltungsgebühr i.S.v. § 8 Abs. 2, 2. Fall GebG NRW auf Dritte umgelegt werden kann, ist das jeweilige Fachrecht maßgebend. 2. Ein Landschaftsverband kann nach Maßgabe des Bundessozialhilfegesetzes nicht Dritte insbesondere Leistungsempfänger - i.S.v. § 8 Abs. 2, 2. Fall GebG NRW sonstwie mit etwaigen Gebühren für von ihm in seiner Eigenschaft als überörtlicher Träger der Sozialhilfe im Zusammenhang mit Maßnahmen der Eingliederungshilfe veranlasste Amtshandlungen (hier: Baugenehmigungsgebühr betreffend ein Wohnheim für geistig Behinderte) belasten. |
| Rechtsgebiete: | GebG NRW |
| Vorschriften: | GebG NRW § 8 Abs. 2, 2. Fall, |
| Verfahrensgang: | VG Arnsberg 11 K 24/02 |
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