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JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENUrteil vom 15.08.2008, Aktenzeichen: 6 A 2861/06 

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 6 A 2861/06

Urteil vom 15.08.2008


Leitsatz:Eine Beihilfevorschrift, die die Beihilfefähigkeit von notwendigen und angemessenen Aufwendungen in Krankheitsfällen einschränkt, muss sich am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit messen lassen, insbesondere dem Gebot eines vertretbaren Ausgleichs zwischen der Fürsorgepflicht und fiskalischen Erwägungen genügen. Der weitgehende Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Implantatbehandlungen durch § 4 Abs. 2 lit b) BVO NRW entspricht diesen Anforderungen nicht.
Rechtsgebiete:LBG NRW, BVO NRW
Vorschriften:LBG NRW § 88, BVO NRW § 4,
Verfahrensgang:VG Minden, 4 K 554/05

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