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JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENUrteil vom 13.09.2006, Aktenzeichen: 12 A 3259/04 



OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 12 A 3259/04

Urteil vom 13.09.2006


Leitsatz:1. Zu den Voraussetzungen für die Erstattungsansprüche nach § 89a Abs. 1 Satz 1 SGB VIII und § 89a Abs. 3 SGB VIII.

2. Eine Änderung des für die örtliche Zuständigkeit maßgeblichen gewöhnlichen Aufenthaltes kann nach § 89a Abs. 3 VIII auch dann gegeben sein, wenn der allein personensorgeberechtigte Elternteil vor der Gewährung von Leistungen nach §§ 89a Abs. 1, 86 Abs. 6 SGB VIII seinen gewöhnlichen Aufenthalt ändert und nach dem Einsetzen der Leistungen nach § 89a Abs. 1, 86 Abs. 6 SGB VIII die bis dahin kraft amtsgerichtlichem Beschluss ruhende Personensorgeberechtigung wieder auflebt.
Rechtsgebiete:SGB VIII
Vorschriften:SGB VIII § 86, SGB VIII § 89a,
Verfahrensgang:VG Aachen 2 K 2601/00

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