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JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENUrteil vom 06.09.2005, Aktenzeichen: 6 A 1903/03 

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 6 A 1903/03

Urteil vom 06.09.2005


Leitsatz:1. Entschließt sich der Dienstherr für ein Auswahlverfahren, an dem sowohl Beförderungs- als auch Versetzungsbewerber unterschiedslos teilnehmen können, so müssen nachträgliche Einschränkungen des Verfahrens den Anforderungen des Art. 33 Abs. 2 GG gerecht werden (in Anschluss an BVerwG, Urteil vom 25.11.2004 - 2 C 17.03 -, NVwZ 2005, 702). Dabei ist ein Mindestmaß an Verfahrenstransparenz zum Schutze vor möglicher Manipulation unabdingbar.

2. Zur Vertrauenswürdigkeit und Loyalität des zukünftigen Stelleninhabers als Bestandteil des Anforderungsprofils.
Rechtsgebiete:GG
Vorschriften:GG Art. 33 Abs. 2,
Verfahrensgang:VG Gelsenkirchen 1 K 845/99
Rechtskraft:ja

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