JuraForum.de > Urteile > OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN > Beschluss vom 25.02.2008, Aktenzeichen: 6 B 1896/07
| Leitsatz: | 1. Ein Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über einen Antrag auf Versetzung in den einstweiligen Ruhestand nach dem sogenannten Anreizsystem der Landesregierung NRW besteht nicht, wenn der Antragsteller die in seinem Geschäftsbereich geltende Mindestaltersgrenze nicht erreicht. 2. Das mit einer einstweiligen Anordnung zur Sicherung eines solchen Anspruchs verfolgte Begehren, bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache vorläufig in den einstweiligen Ruhestand versetzt zu werden, stellt eine unzulässige Vorwegnahme der Hauptsache dar. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, LBG NRW, AGG, PEMG |
| Vorschriften: | VwGO § 123 Abs. 1 Satz 1, VwGO § 146 Abs. 4, VwGO § 146 Abs. 4 Satz 3, VwGO § 146 Abs. 4 Satz 6, LBG NRW § 39, LBG NRW § 78 d Abs. 3, AGG § 10, AGG § 10 Satz 1, AGG § 10 Satz 2, PEMG § 4, PEMG § 5 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | VG Düsseldorf, 13 L 1735/05 |
| Rechtskraft: | ja |
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