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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-WestfalenBeschluss vom 21.08.2002, Aktenzeichen: 10a D 83/00.NE 

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 10a D 83/00.NE

Beschluss vom 21.08.2002


Leitsatz:1. Die Rechtmäßigkeit der Festsetzung einer anderen Nutzungsart für eine vorhandene Waldfläche durch einen Bebauungsplan setzt die vorherige Erteilung einer Waldumwandlungsgenehmigung nicht voraus. Die Belange, deren Beachtung das Erfordernis einer Waldumwandlungsgenehmigung dient, sind im Rahmen der Abwägung nach § 1 Abs. 6 BauGB zu beachten.

2. Zur ordnungsgemäßen Abwägung hinsichtlich der Vermeidung und des Ausgleichs der zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft gemäß § 1 a Abs. 2 Nr. 2 BauGB.
Rechtsgebiete:BauGB, ForstG NRW
Vorschriften:§ 1 a Abs. 2 Nr. 2 BauGB, § 1 a Abs. 6 BauGB, § 39 Abs. 1 ForstG NRW, § 43 Abs. 1 a ForstG NRW
Rechtskraft:ja

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OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Beschluss, 10a D 83/00.NE vom 21.08.2002

1. Die Rechtmäßigkeit der Festsetzung einer anderen Nutzungsart für eine vorhandene Waldfläche durch einen Bebauungsplan setzt die vorherige Erteilung einer Waldumwandlungsgenehmigung nicht voraus. Die Belange, deren Beachtung das Erfordernis einer Waldumwandlungsgenehmigung dient, sind im Rahmen der Abwägung nach § 1 Abs. 6 BauGB zu beachten.

2. Zur ordnungsgemäßen Abwägung hinsichtlich der Vermeidung und des Ausgleichs der zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft gemäß § 1 a Abs. 2 Nr. 2 BauGB.

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