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JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENBeschluss vom 11.06.2007, Aktenzeichen: 13 A 3903/06 



OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 13 A 3903/06

Beschluss vom 11.06.2007


Leitsatz:Arzneimittel sind gegenüber Medizinprodukten dahingehend abzugrenzen, dass bei überwiegend pharmakologischer Wirkung ein Arzneimittel, bei überwiegend physikalischer Wirkung ein Medizinprodukt vorliegt.

Ist eine Behörde im Verwaltungsverfahren gutachterlich tätig geworden, kann eine Angehörige derselben Behörde, die selbst bisher noch nicht mit dem Verfahren befasst war, in einem späteren gerichtlichen Verfahren grundsätzlich zur Sachverständigen bestellt werden.

Ein Sachverständigengutachten muss nicht schriftlich erstellt werden. Es kann auch in der mündlichen Verhandlung vor Gericht mündlich erstattet werden.
Rechtsgebiete:AMG, VwGO, ZPO
Vorschriften:AMG § 2 Abs. 1 Nr. 1, AMG § 2 Abs. 2 Nr. 1, AMG § 2 Abs. 3 Nr. 7, MPG § 3 Nr. 1, MPG § 3 Nr. 2, MPG § 27, VwGO § 86, VwGO § 98, ZPO § 295,
Verfahrensgang:VG Köln 18 K 1232/06
Rechtskraft:ja

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