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JuraForum.deUrteileOVG-NORDRHEIN-WESTFALENBeschluss vom 01.07.2002, Aktenzeichen: 10 B 788/02 



OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Aktenzeichen: 10 B 788/02

Beschluss vom 01.07.2002


Leitsatz:Ein Nachbar kann sich nicht mit Erfolg darauf berufen, eine Windenergieanlage hätte statt im Baugenehmigungsverfahren im vereinfachten Genehmigungsverfahren nach § 19 BImSchG genehmigt werden müssen. Die verfahrensrechtlichen Bestimmungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes über das vereinfachte Genehmigungsverfahren gemäß § 19 BImSchG begründen nämlich keinen Drittschutz.

Ein Nachbar kann sich gegen eine Baugenehmigung oder eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung im vereinfachten Genehmigungsverfahren gemäß § 19 BImSchG nicht mit Erfolg allein darauf berufen, eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei zu Unrecht unterblieben.
Rechtsgebiete:BImSchG, ZustVOtU
Vorschriften:BImSchG § 19, BImSchG § 22, BImSchG § 67 Abs. 2, ZustVOtU § 3 Abs. 3,
Verfahrensgang:VG Münster 2 L 1491/01
Rechtskraft:ja

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