JuraForum.de > Urteile > OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN > Urteil vom 07.05.2003, Aktenzeichen: 4 K 30/02
| Leitsatz: | Zur Frage der Antragsbefugnis eines Schulträgers, der sich gegen Regelungen der Schulentwicklungsplanungsverordnung Mecklemburg-Vorpommern vom 04. Oktober 2000 wendet. Der Erlass der Schulentwicklungsplanungsverordnung vom 04. Oktober 2000 wird von der Ermächtigungsgrundlage des § 107 Abs. 7 SchulG M-V erfasst. § 107 SchulG M-V beeinträchtigt den Schulträger nicht in seinen verfassungsrechtlich geschützten Rechtspositionen. Zur Frage der Zuständigkeit zur Aufstellung von Schulentwicklungsplänen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen gehört nach der Rechtslage in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu den kommunalen Selbstverwaltungsangelegenheiten der Gemeinden. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, Verf M-V, SchulG M-V |
| Vorschriften: | VwGO § 47 Abs. 2 Satz 1, Verf M-V Art. 7 Abs. 1, Verf M-V Art. 15 Abs. 1, Verf M-V Art. 72 Abs. 1, SchulG M-V § 107, |
| Stichworte: | Antragsbefugnis im Sinne des § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO Schulentwicklungsplanung kommunale Selbstverwaltungsangelegenheiten der Gemeinden, |
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