JuraForum.de > Urteile > OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN > Urteil vom 06.08.2003, Aktenzeichen: 2 L 159/02
| Leitsatz: | 1. Die Frage, ob der Beamtenbewerber wegen einer Tätigkeit für das frühere MfS bestehende Eignungszweifel ausgeräumt hat, unterliegt der vollen verwaltungsgerichtlichen Kontrolle. 2. Bei erheblichem Zeitablauf seit Beendigung der MfS-Tätigkeit kann diese nur in besonders gravierenden Fällen für mangelnde Eignung herangezogen werden. |
| Rechtsgebiete: | KWG M-V, LEG M-V |
| Vorschriften: | KWG M-V § 43, KWG M-V § 56, KWG M-V § 71, KWG M-V § 61 Abs. 2 Nr. 2, LEG M-V § 8 Abs. 4 Nr. 2, |
| Stichworte: | Wahlprüfung, Landratswahl, Wählbarkeit, Eignungszweifel, Tätigkeit für das MfS, volle verwaltungsgerichtliche Kontrolle, |
| Verfahrensgang: | VG Schwerin 1 A 2189/01 vom 13.03.2002 |
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