JuraForum.de > Urteile > OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN > Beschluss vom 03.05.2004, Aktenzeichen: 10 L 130/02
| Leitsatz: | Ein für eine vorläufige Dienstenthebung ausreichender Verdacht ist jedenfalls in der Regel dann gegeben, wenn die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl beantragt. Ein kommunaler Ehrenbeamter, der Straftaten nach § 331 Abs. 1 StGB begeht, ist in der Regel gemäß § 11 LDO M-V aus dem Dienst zu entfernen. |
| Rechtsgebiete: | LDO M-V, LBG M-V, StGB |
| Vorschriften: | LDO M-V § 5 Abs. 1, LDO M-V § 5 Abs. 2, LDO M-V § 6 Abs. 2 Satz 3, LDO M-V § 11, LBG M-V § 5 Abs. 3, StGB § 331 Abs. 1, |
| Stichworte: | Vorläufige Dienstenthebung, Vorteilsannahme, Ehrenbeamter, |
| Verfahrensgang: | VG Schwerin 10 A 248/02 vom 18.04.2002 |
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