JuraForum.de > Urteile > OVG-BREMEN > Beschluss vom 20.06.2005, Aktenzeichen: 1 B 119/05
| Leitsatz: | 1. Das Rechtsschutzbedürfnis für einen Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels gegen eine Ausweisung entfällt nicht schon deshalb, weil sich der Ausländer zum Zeitpunkt der Ausweisung vorübergehend im Ausland aufhält. Die Sperrwirkung der Ausweisung steht der Wiedereinreise in einem solchen Fall nämlich nicht entgegen, wenn sich die Ausweisung bei der im Eilverfahren gebotenen summarischen Prüfung als rechtswidrig erweist. 2. Zu den Voraussetzungen der Regelausweisung nach § 54 Nr. 5a AufenhtG und der Ermessensausweisung nach § 55 Abs. 2 Nr. 8a und b AufenthG im Fall eines sog. Hasspredigers. |
| Rechtsgebiete: | AufenthG, VwGO |
| Vorschriften: | AufenthG § 5 Abs. 1, AufenthG § 7 Abs. 2, AufenthG § 11 Abs. 1, AufenthG § 11 Abs. 2, AufenthG § 54 Nr. 5a, AufenthG § 55 Abs. 2 Nr. 8, AufenthG § 84 Abs. 2, VwGO § 80 Abs. 5, |
| Stichworte: | Ausweisung, Vorl. Rechtsschutz, Rechtsschutzbedürfnis, Betretenserlaubnis, Aufenthaltserlaubnis, Nachträgliche Verkürzung, Hassprediger, |
| Verfahrensgang: | VG Bremen VG 4 V 485/05 vom 14.04.2005 |
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