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JuraForum.deUrteileOberverwaltungsgericht BrandenburgVerkündungsdatum04 / 2003 

Oberverwaltungsgericht Brandenburg

Entscheidungen 04 / 2003



Insgesamt sind 5 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OVG-BRANDENBURG – Urteil, D 97/00.NE vom 30.04.2003

Rechtsgebiete:BauGB, BekanntmV, GO, VwGO, BImSchG
Volltext: OVG-BRANDENBURG - Urteil, D 97/00.NE



OVG-BRANDENBURG – Beschluss, 2 B 292/02 vom 24.04.2003

Rechtsgebiete:GG, VwGO, KAG, BbgWG, GO
Schlagworte:Umlage von Verbandslasten für Gewässerunterhaltung, vorläufiger Rechtsschutz gegen Gebührenbescheid, Prüfungsmaßstab, sich aufdrängender Satzungsfehler, hier: systemwidrige Bemessungsregelung, die zu Ungleichbehandlung und Umlageüberdeckung führt, Flächenmaßstab, Bildung von Flächenintervallen zur Staffelung der Gebühr, Geltung von § 6 Abs. 1 Satz 3 KAG (Veranschlagungsmaxime und Kostenüberschreitungsverbot) im Rahmen der Gebührenerhebung nach § 7 KAG, Zulässigkeit der Prognose der umzulegenden Beiträge bzw. Umlage (offengelassen), Zulässigkeit von Einbeziehung der Verwaltungskosten für die Gebührenerhebung auf Grundlage von § 6 Abs. 2 KAG (keine ernstlichen Zweifel), Behördenbezeichnung "Der Bürgermeister" bei Handeln als Amtsdirektor (unschädlich), Stattgabe
Leitsatz:1. Im vorläufigen Rechtsschutzverfahren gegen Abgabenbescheide gilt eine Vermutung für die Gültigkeit zugrunde liegenden Satzungsrechts. Sich aufdrängende Mängel einer Satzung können jedoch ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides begründen (Fortführung der st. Rechtsprechung des Senats).

2. Eine Bemessungsregelung, die einen zulässigen Flächenmaßstab so modifiziert, dass je Quadratmeter Fläche unterschiedliche Gebührensätze erhoben werden und im Rahmen von § 7 KAG zu einer Überschreitung des umzulegenden Betrages führt, verstößt gegen die sich aus § 6 Abs. 4 S. 1 und 2 ergebenden Grundsätze für Maßstabsregelungen und gegen das Gleichbehandlungsgebot.

3. Die Erlassbehörde eines Bescheides ist in Fällen, in denen der Bürgermeister einer amtsangehörigen Gemeinde die Aufgaben des Amtsdirektors hat, mit der Bezeichnung "Amt ... - Der Bürgermeister" auch ohne Zusatz "als Amtsdirektor" zutreffend angegeben.
Volltext: OVG-BRANDENBURG - Beschluss, 2 B 292/02

OVG-BRANDENBURG – Urteil, 8 D 25/01.G vom 10.04.2003

Rechtsgebiete:LwAnpG, FlurbG, SachenRBerG
Schlagworte:Bodenordnungsverfahren, Bodenordnungsplan, Eigenheimbau, Dingliches Nutzungsrecht, Funktionalfläche, Abstandsfläche
Volltext: OVG-BRANDENBURG - Urteil, 8 D 25/01.G

OVG-BRANDENBURG – Urteil, 8 D 59/01.G vom 10.04.2003

Rechtsgebiete:LwAnpG, LPGG-82, EGBGB, DDR-ZGB, DDR-NutzungsrechtsG
Schlagworte:Landwirtschaftsanpassungsrecht, Einleitung des Bodenordnungsverfahrens, Gebäudeeigentum/Antragsbefugnis (verneint), Gebäudeerrichtung durch Konsumgenossenschaft als Rechtsträger eines volkseigenen Grundstücks, Entstehung von Sondereigentum am Gebäude nur bei dinglichem Nutzungsrecht der Konsumgenossenschaft
Volltext: OVG-BRANDENBURG - Urteil, 8 D 59/01.G


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