JuraForum.de > Urteile > OVG-BRANDENBURG > Beschluss vom 27.11.2002, Aktenzeichen: 4 B 196/02
| Leitsatz: | Im Rahmen der sozialhilferechtlichen Eingliederungshilfe führt der aus einer leichten geistigen Behinderung resultierende Integrationsbedarf nur ausnahmsweise zu einem Anspruch auf Leistungsgewährung in Form der Unterbringung in einer stationären Einrichtung. Bei Bestimmung der richtigen Form der Eingliederungshilfe ist ein geistig leicht behinderter Jugendlicher nach seinem Entwicklungsstand anzuhören und zu beteiligen. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BSHG, EinglH-VO, SGB IX, SGB VIII |
| Vorschriften: | VwGO § 123 Abs. 1 Satz 2, BSHG § 7 Satz 2, BSHG § 39, BSHG § 40 Abs. 1, BSHG § 93 Abs. 2, BSHG § 93 Abs. 3, EinglH-VO § 1, EinglH-VO § 2, EinglH-VO § 3, SGB IX § 4 Abs. 3, SGB IX § 10, SGB VIII § 8, |
| Stichworte: | Hilfe in besonderen Lebenslagen, hier Eingliederungshilfe: Übernahme von Internatskosten, Wunschrecht des behinderten Jugendlichen, Behinderung, geistige, körperliche, seelische, Abgrenzung der Zuständigkeit des Trägers, der Jugendhilfe von der des Trägers der Sozialhilfe, Vorrang der offenen Hilfe, Erhaltungswürdigkeit des sozialen Umfeldes, |
| Verfahrensgang: | VG Potsdam 7 L 24/02 vom 04.07.2002 |
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