JuraForum.de > Urteile > OVG-BRANDENBURG > Beschluss vom 13.12.2004, Aktenzeichen: 4 B 206/04
| Leitsatz: | Die Anordnung der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens gemäß § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV setzt die Feststellung einer gelegentlichen Einnahme von Cannabis voraus. Ein insoweit bestehender Verdacht kann die Anordnung der Beibringung eines ärztlichen Gutachtens gemäß § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 FeV rechtfertigen. Zur Abgrenzung von einmaligem und gelegentlichem Cannabiskonsum und dem Aussagegehalt von Tetrahydrocannabiol- (THC) und THC-Carbonsäure(THC-COOH)-Werten. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, StVG, FeV |
| Vorschriften: | VwGO § 80 Abs. 3, VwGO § 146 Abs. 4, StVG § 3 Abs. 1 Satz 1, FeV § 11 Abs. 8, FeV § 14 Abs. 1 Satz 4, FeV § 46 Abs. 3, |
| Stichworte: | Beschwerdeverfahren, 1. Verfahrensrecht, Anordnung der sofortigen Vollziehung, Begründungserfordernis, 2. Straßenverkehrsrecht, Entziehung der Fahrerlaubnis, Beibringung eines medizinischpsychologischen Gutachtens, einmaliger/gelegentlicher Cannabiskosum, - Tetrahydrocannabiol (THC), THC-Carbonsäure (THC-COOH), |
| Verfahrensgang: | VG Potsdam 10 L 597/04 vom 04.06.2004 |
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