JuraForum.de > Urteile > OVG-BERLIN-BRANDENBURG > Urteil vom 20.03.2008, Aktenzeichen: OVG 4 B 18.07
| Leitsatz: | Die geänderte Ermessenspraxis des Berliner Landesverwaltungsamts, bei Bezug einer Rente oder sonstigen Versorgungsleistung neben der beamtenrechtlichen Versorgung sämtliche Vordienstzeiten nach § 11 BeamtVG generell und unterschiedslos unbeschadet der Einzelfallumstände abzuerkennen, ist rechtswidrig. Die Rechtswidrigkeit erfasst die Ermessenspraxis insgesamt und damit jeden einzelnen Anwendungsfall. |
| Rechtsgebiete: | GG, BeamtVG, VwVfG |
| Vorschriften: | GG Art. 3 Abs. 1, BeamtVG § 11, BeamtVG § 55, VwVfG § 40, VwVfG § 48 Abs. 1, VwVfG § 48 Abs. 2, VwVfG § 49, |
| Stichworte: | Beamter, Vordienstzeit, Schuldienst, privat, Vorabentscheidung, Berücksichtigung, Nichtberücksichtigung, ruhegehaltfähig, Tatsache, neue -, Gleichheitssatz, Rente, Versorgungsleistungen, sonstige -, Ermessen, Verwaltungsvorschriften, Richtlinien, Rundschreiben, Ermessenspraxis, Änderung der -, Ermessensfehler, Ermessensbindung, Ermessensausfall, Rücknahme, Widerruf, Ruhensregelung, Nur-Beamter, Mischlaufbahn-Beamter, Besserstellung, Gleichstellung, annähernde -, Doppelanrechnung, Höchstgrenze, Gesamtversorgung, Vertrauensschutz, |
| Verfahrensgang: | VG Berlin, VG 5 A 275.06 |
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