JuraForum.de > Urteile > OVG-BERLIN-BRANDENBURG > Beschluss vom 23.02.2007, Aktenzeichen: OVG 3 M 7.07
| Leitsatz: | 1. Ein nach Erlass einer asylverfahrensrechtlichen Abschiebungsandrohung (erstmals) gestellter Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis hat gemäß § 43 Abs. 2 Satz 2 AsylVfG keine Fiktionswirkung gemäß § 81 Abs. 3 oder 4 AufenthG. 2. Der (Auffang)Streitwert für ein Verfahren auf Erteilung eines Aufenthaltstitels ist nicht deshalb zu erhöhen, weil mehrere Anspruchsgrundlagen für ein Aufenthaltsrecht in Betracht kommen bzw. geltend gemacht werden (hier: FreizügG/EU und AufenthG) |
| Rechtsgebiete: | VwGO, ZPO, GG, FreizügG/EU, AsylVfG, AufenthG |
| Vorschriften: | VwGO § 60 Abs. 1, VwGO § 146 Abs. 4 Satz 1, ZPO § 85 Abs. 2, ZPO § 189, GG Art. 6 Abs. 1, FreizügG/EU § 1, AsylVfG § 43 Abs. 2 Satz 2, AufenthG § 3 Abs. 1, AufenthG § 5 Abs. 1, AufenthG § 36, AufenthG § 81, |
| Stichworte: | Kamerun, abgelehnter Asylbewerber, nichteheliches Kind mit litauischer Staatsangehöriger, Versagung der Aufenthaltserlaubnis, isolierte Abschiebungsandrohung, Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz, Beschwerdebegründungsfrist versäumt, Anwaltsverschulden, Beschwerde gegen Versagung von Prozesskostenhilfe, (keine) Aufenthaltserlaubnis-EU, Fiktionswirkung eines Antrags auf Aufenthaltserlaubnis nach AufenthG (verneint), kein Familiennachzug zum geduldeten Kind, kein visierfähiger Pass, fehlendes Rechtsschutzbedürfnis gegen Abschiebungsandrohung, Streitwert, |
| Verfahrensgang: | VG Frankfurt (Oder) 5 L 426/06 vom 28.12.2006 |
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