JuraForum.de > Urteile > OLG-ZWEIBRüCKEN > Urteil vom 20.12.2001, Aktenzeichen: 6 UF 106/01
| Leitsatz: | Die Behauptung, der Ehepartner habe Liebe, eheliche Gesinnung und den Willen zur Begründung einer ehelichen Lebens- und Wohngemeinschaft nur vorgespiegelt, reicht zur schlüssigen Darlegung eines Aufhebungsgrundes gemäß § 1314 Abs. 2 Nr. 3 BGB nicht aus, wenn nicht zugleich Tatsachen vorgetragen werden, aus welchen der die Aufhebung begehrende Ehegatte vernünftigerweise auf das tatsächliche Vorliegen der genannten Subjektiven Empfindungen schließen durfte. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 1314 Abs. 2 Nr. 3, |
| Stichworte: | Eheaufhebung wegen arglistiger Täuschung, |
| Verfahrensgang: | AG Landau in der Pfalz 1 F 374/00 |
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