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JuraForum.deUrteileOLG-ZWEIBRÜCKENBeschluss vom 20.06.2000, Aktenzeichen: 5 U 24/99 

OLG-ZWEIBRÜCKEN – Aktenzeichen: 5 U 24/99

Beschluss vom 20.06.2000


Leitsatz:Leitsatz:

Der Vorwurf, der Sachverständige habe sich beim Kläger ohne vorherige Information des Beklagten einen bisher in den Prozess nicht eingeführten Befund in Form eines Arztberichts beschafft, begründet die Ablehnung nicht ohne weiteres. Im medizinischen Gutachten ist der Sachverständige in aller Regel darauf angewiesen, die Angaben des Patienten, der meist die Partei ist, sowie Unterlagen über die Krankengeschichte entgegenzunehmen und in seinem Gutachten zu verwerten. Anders als etwa sonst bei Handlungen im Rahmen des Sachverständigenbeweises ist die Parteiöffentlichkeit bei der Begutachtung durch einen ärztlichen Sachverständigen jedenfalls deutlich eingeschränkt, insbesondere eine Untersuchung. Sichergestellt muss aber sein, dass erkennbar bleibt, woher der Sachverständige das Material für seine Begutachtung bekommen hat und dementsprechend für Parteien und Gericht ersichtlich ist, worauf das Gutachten sich stützt, um dann im Rahmen der §§ 397, 411 ZPO reagieren zu können.
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:§ 397 ZPO, § 406 ZPO
Stichworte:Ablehnung, Sachverständiger

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