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JuraForum.deUrteileOLG-ZWEIBRüCKENBeschluss vom 18.07.2003, Aktenzeichen: 6 WF 26/03 



OLG-ZWEIBRüCKEN – Aktenzeichen: 6 WF 26/03

Beschluss vom 18.07.2003


Leitsatz:1. Gegen die (teilweise) Zurückweisung eines Antrags gemäß § 655 Abs. 1 ZPO findet der Rechtsbehelf des § 11 Abs. 2 RPflG - befristete Erinnerung zum Familiengericht - statt (vgl. hierzu Zöller/Philippi, ZPO, 23. Aufl., § 646 Rdnr. 13 und § 655 Rdn. 8; Baumbach/Lauterbach/Albers/ Hartmann, ZPO, 61. Aufl., § 646 Rdn. 7, Coester-Waltjen in MüKomm. ZPO, 2. Aufl., § 646 Rdn. 11; a. A. wohl Borth in Musielak, ZPO, 3. Aufl., § 655 Rdn. 6 und § 646 Rdn. 3).

2. Im vereinfachten Verfahren kann Unterhalt aus übergegangenem Recht bis zur Höhe bisheriger regelmäßiger monatlicher Aufwendungen auch für die Zukunft verlangt und festgesetzt werden.
Rechtsgebiete:ZPO, RPflG, UVG
Vorschriften:ZPO § 646 Abs. 1 Nr. 12, ZPO § 646 Abs. 2 Satz 3, ZPO § 655, ZPO § 655 Abs. 1, ZPO § 655 Abs. 6, RPflG § 11 Abs. 2, UVG § 7 Abs. 4 Satz 1,
Verfahrensgang:AG Zweibrücken 2 FH 3/02 vom 07.01.2003

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