JuraForum.de > Urteile > OLG-ZWEIBRüCKEN > Beschluss vom 15.08.2006, Aktenzeichen: 2 WF 136/06
| Leitsatz: | Eine Einigungsgebühr i.S.v. Nr. 1000 VVRVG kann im isolierten Sorgerechtsverfahren auch dann entstehen, wenn kein Vergleichsvertrag i.S.v. § 779 BGB geschlossen wurde (Fortführung Senat vom 14. Dezember 2005 - 2 WF 220/05 = OLGR 2006, 242). Ist die Gebühr entstanden, so ist sie dem beigeordneten Rechtsanwalt aus der Staatskasse zu vergüten. Auch die Festsetzung der aus der Staatskasse zu gewährenden Vergütung setzt - insoweit anders, als die Erstattung im Kostenfestsetzungsverfahren - nicht voraus, dass ein förmlicher Prozessvergleich protokolliert worden ist (Abgrenzung zu BGH vom 28. März 2006 - VIII ZB 29/05 = RPfleger 2006, 436). |
| Rechtsgebiete: | RVG, VV RVG, ZPO, BGB |
| Vorschriften: | RVG § 2 Abs. 2, RVG § 33 Abs. 1, RVG § 55, VV RVG Nr. 1000, ZPO § 103, ZPO § 104, BGB § 779, |
| Stichworte: | Einigungsgebühr im isolierten Sorgerechtsverfahren/Vergütung aus der Staatskasse, |
| Verfahrensgang: | AG Bad Dürkheim 2 F 93/05 vom 19.05.2006 |
Um den Volltext vom OLG-ZWEIBRüCKEN – Beschluss vom 15.08.2006, Aktenzeichen: 2 WF 136/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-ZWEIBRüCKEN - 15.08.2006, 2 WF 136/06" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum