( Angemeldet bleiben?)  

JuraForum.deUrteileOberlandesgericht StuttgartVerkündungsdatum04 / 2001 

Oberlandesgericht Stuttgart

Entscheidungen 04 / 2001



Insgesamt sind 12 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-STUTTGART – Urteil, 2 U 204/2000 vom 27.04.2001

Rechtsgebiete:MarkenG, ZPO, BGB
Leitsatz:Künstlername als Gegenstand des Namensschutzes

Ob die deutschen Gerichte international zuständig sind, ist auch in der Berufungsinstanz noch zu prüfen; § 512 a ZPO gilt insoweit nicht.

Auch der Nachname als Teil eines Künstlernamens genießt zwar den Namensschutz des § 12 BGB, wenn schon sein alleiniger Gebrauch beim Publikum die Erinnerung an den Träger des Künstlernamens weckt und daher geeignet ist, Verwechslungen mit diesem hervorzurufen.

Mangels Verwechslungsgefahr besteht aber kein Namensschutz für den Nachnamen als Teil des Künstlernamens eines Sängers gegenüber einer wortgleichen Marke eingetragen für Waren der Klasse 33 (Spirituosen, Liköre, Weine, Schaumweine und weinhaltige Getränke).
Volltext: OLG-STUTTGART - Urteil, 2 U 204/2000



OLG-STUTTGART – Beschluss, 2 Ws 61/2001 vom 24.04.2001

Rechtsgebiete:StPO, StrEG
Leitsatz:Trifft das Amtsgericht im Rahmen der Ablehnung der Eröffnung des Hauptverfahrens nicht die gebotene Entscheidung über Entschädigungsansprüche nach dem StrEG und legt die Staatsanwaltschaft gegen die Nichteröffnung sofortige Beschwerde ein, darf das Landgericht, wenn es das Rechtsmittel der Staatsanwaltschaft verwirft, die Entscheidung nach dem StrEG nicht nachholen. Geschieht dies doch, steht dem Angeschuldigten im Falle dessen Beschwer die sofortige Beschwerde offen. Diese führt zur Aufhebung und Zurückverweisung an das Amtsgericht.
Volltext: OLG-STUTTGART - Beschluss, 2 Ws 61/2001

OLG-STUTTGART – Beschluss, 3 Ausl. 141/2000 vom 18.04.2001

Rechtsgebiete:öErgV zum EuAlÜbk, SDÜ
Volltext: OLG-STUTTGART - Beschluss, 3 Ausl. 141/2000

OLG-STUTTGART – Beschluss, 2 Ws 65/2001 vom 18.04.2001

Rechtsgebiete:StGB
Leitsatz:Wird eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe in ein späteres Urteil einbezogen, mit dem wiederum Strafaussetzung bewilligt wird, so kann der Widerruf der Strafaussetzung nicht auf eine Straftat gestützt werden, die nach dem einbezogenen Urteil, aber vor Anordnung der Aussetzung in der späteren Gesamtstrafenentscheidung begangen wurde.
Volltext: OLG-STUTTGART - Beschluss, 2 Ws 65/2001


Seite:   1  2  3 


Weitere Urteile



Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/olg-stuttgart/uebersicht-2001-04

"Oberlandesgericht Stuttgart - Entscheidungen 04 / 2001 - Seite 1" © JuraForum.de — 2003-2011

Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN