JuraForum.de > Urteile > OLG-STUTTGART > Urteil vom 28.12.2006, Aktenzeichen: 2 U 134/06
| Leitsatz: | 1. Die Werbung eines Rechtsanwaltes für den Pauschalbetrag von 20,- Euro incl. Mehrwertsteuer eine außergerichtliche Rechtsberatung zu erbringen, verstößt seit der zum 01.07.2006 erfolgten Änderung des § 34 RVG nicht gegen das Verbot der Unterschreitung gesetzlicher Gebühren. 2. Die Bemessungsvorschrift des § 4 Abs. 2 Satz 3 RVG gilt nicht für ein Beratungshonorar, das gem. § 34 Abs. 1 Satz 1 RVG auf Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant beruhtBerufungs-Urteil im Verfügungsverfahren: Abänderung des landgerichtlichen Verbots NJW 2006, 2930. |
| Rechtsgebiete: | UWG, BRAO |
| Vorschriften: | UWG § 3, UWG § 4 Nr. 11, BRAO i. V. m. § 49 b Abs. 1 RVG § 4 Abs. 2 Satz 3, |
| Verfahrensgang: | LG Ravensburg 8 O 89/06 KfH 2 vom 28.07.2006 |
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