( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileOLG-STUTTGARTUrteil vom 26.07.2000, Aktenzeichen: 20 U 18/2000 



OLG-STUTTGART – Aktenzeichen: 20 U 18/2000

Urteil vom 26.07.2000


Leitsatz:1)

Ein an einem Auseinandersetzungsanspruch bestelltes Pfandrecht entsteht erst mit Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft. Es ist daher nicht insolvenzfest, wenn die Beendigung des Gesellschaftsverhältnisses auf der Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens über das Vermögen des Schuldners beruht.

2)

Eine Gesellschaft, deren Forderungen gegen einen Gesellschafter bereits vor Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens über dessen Vermögen fällig geworden sind, kann gegen den erst mit Verfahrenseröffnung entstehenden Auseinandersetzungsanspruch des Gesellschafters aufrechnen. §§ 54 KO, 95 InsO sind insoweit im Gesamtvollstreckungsverfahren entsprechend anwendbar.
Rechtsgebiete:BGB, GesO, KO, InsO
Vorschriften:BGB § 394, BGB § 1273, BGB § 1274, GesO § 2 Abs. 4, GesO § 7 Abs. 5, GesO § 12, KO § 54, InsO § 95,

Volltext

Um den Volltext vom OLG-STUTTGART – Urteil vom 26.07.2000, Aktenzeichen: 20 U 18/2000 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/olg-stuttgart/olg-stuttgart-urteil-vom-26-07-2000-az-20-u-182000

"OLG-STUTTGART - 26.07.2000, 20 U 18/2000" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN