JuraForum.de > Urteile > OLG-STUTTGART > Urteil vom 20.02.2006, Aktenzeichen: 5 U 192/05
| Leitsatz: | 1. Pachtet ein Pächter ein unbebautes Grundstück und bebaut er dieses unter Vereinbarung einer Ausgleichspflicht des Verpächters beim Heimfall, so geht diese Verpflichtung nicht auf den Erwerber des Grundstücks im Wege der Zwangsversteigerung über, wenn diese Last bei der Grundstücksbewertung im Rahmen des Mindestgebotes nicht mitberücksichtigt wird. 2. Wird entgegen Leitzsatz 1 eine Ausgleichspflicht des Erwerbers bejaht, so verjährt der Anspruch des Pächters in der 6-monatigen Verjährungsfrist des § 548 Abs. 2 BGB. |
| Rechtsgebiete: | ZVG, BGB |
| Vorschriften: | ZVG § 57, BGB § 566, BGB § 548 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG Stuttgart 18 O 242/05 vom 26.10.2005 |
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