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JuraForum.deUrteileOLG-STUTTGARTUrteil vom 15.10.2008, Aktenzeichen: 20 U 19/07 

OLG-STUTTGART – Aktenzeichen: 20 U 19/07

Urteil vom 15.10.2008


Leitsatz:1. Zur Darlegungslast im aktienrechtlichen Anfechtungsprozess.

2. Ohne konkrete Anhaltspunkte, die berechtigte Zweifel an der Richtigkeit von Stimmrechtsmitteilungen von nach §§ 21 ff WpHG Meldepflichtigen begründen, ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nicht zu Nachfragen bezüglich der Stimmrechts- und Zurechnungsverhältnisse von Aktionären verpflichtet.

3. Für die Wirksamkeit eines Hauptversammlungsbeschluss über ein "Delisting" bedarf es keines Vorstandsberichts über das Abfindungsangebot und auch nicht dessen Prüfung durch einen sachverständigen Prüfer (Anschluss BGHZ 153, 47 - Macrotron).
Rechtsgebiete:AktG, EGAktG, WpHG, ZPO
Vorschriften:AktG § 76 Abs. 2, AktG § 123 Abs. 2, AktG § 123 Abs. 3, AktG § 124 Abs. 3, AktG § 124 Abs. 4, AktG § 131, AktG § 241, AktG § 243, EGAktG § 16, WpHG § 21, WpHG § 22, WpHG § 28, ZPO § 138 Abs. 3,
Stichworte:Anfechtungsklage, Meldepflicht, Delisting, Wirtschaftsrecht,
Verfahrensgang:LG Stuttgart, 37 O 60/07 KfH vom 05.12.2007

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