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JuraForum.deUrteileOLG-STUTTGARTUrteil vom 11.01.2000, Aktenzeichen: 14 U 14/99 

OLG-STUTTGART – Aktenzeichen: 14 U 14/99

Urteil vom 11.01.2000


Leitsatz:1. Bei einem zu erwartenden Geburtsgewicht unter 4000 g ist eine primäre Section nicht indiziert, auch wenn es bei einer früheren Geburt zu einer Claviculafraktur kam.

2. Bei einem hohen Schultergeradstand ist ein stufenweises Vorgehen mit dem McRoberts-Manöver und danach dem Versuch einer inneren Lösung angezeigt. Der Versuch einer äußeren Lösung vor der inneren Lösung ist nicht behandlungsfehlerhaft.

3. Unter der Aufsicht des Facharztes kann der Versuch einer äußeren Lösung auch durch die Hebamme erfolgen.

4. Wenn der Kopf des Kindes bei vollständigem Muttermund in Beckenmitte steht, ist gegenüber einem Kaiserschnitt die vaginal-operative Entbindung in der Regel vorzugswürdig. Eine Aufklärung der Mutter über die Möglichkeit eines Kaiserschnitts ist dann nicht erforderlich.
Rechtsgebiete: BGB, ZPO
Vorschriften:§ 823 BGB, § 97 Abs. 1 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO

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