JuraForum.de > Urteile > OLG-STUTTGART > Urteil vom 09.04.2003, Aktenzeichen: 3 U 29/01
| Leitsatz: | 1. Ersatz seines Vollziehungsschadens kann der Schuldner nur nach § 945 ZPO verlangen, nicht aber nach allgemeinem Deliktsrecht und - trotz vertraglicher Sonderverbindung - auch nicht aus pVV/Pflichtverletzung nach § 280 BGB (n.F.). 2. Hat der Konkursverwalter die Erfüllung eines zur Zeit der Konkurseröffnung beiderseits noch nicht vollständig erfüllten zweiseitigen Vertrages abgelehnt, kann er vom Werkunternehmer und Vertragspartner des Gemeinschuldners nicht mehr verlangen, dass diese Mängel an den ausgeführten Teilen seines Werks beseitigt oder Vorschüsse für eine solche Mängelbeseitiung zahlt. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB, KO |
| Vorschriften: | ZPO § 945, BGB § 823, BGB § 826, BGB n.F. § 280, BGB a.F. § 633, KO § 17 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG Stuttgart 23 O 249/99 vom 19.12.2000 |
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