JuraForum.de > Urteile > OLG-STUTTGART > Beschluss vom 17.09.2001, Aktenzeichen: 16 UF 383/01
| Leitsatz: | Allein die Tatsache, dass der Unterhaltspflichtige den Mindestbedarf des Kindes wegen langfristiger Hausschulden nicht in vollem Umfang decken kann (dass also wegen dieser Schulden ein sogenannter Mangelfall vorliegt), rechtfertigt es nicht, eine unterhaltsrechtliche Obliegenheit des Pflichtigen zur Stellung eines Verbraucherinsolvenzantrags anzunehmen und ihn, solange er einen solchen nicht gestellt hat, als leistungsfähig in Höhe des Mindestbedarfs zu fingieren. |
| Rechtsgebiete: | BGB, InsO |
| Vorschriften: | BGB § 1603, InsO §§ 258 ff., |
| Verfahrensgang: | AG Bad Saulgau 1 F 58/01 |
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