JuraForum.de > Urteile > OLG-STUTTGART > Beschluss vom 08.08.2002, Aktenzeichen: 1 W 28/2002
| Leitsatz: | 1. Bei einem Kompetenzkonflikt zwischen der Zivilkammer und der Kammer für Handelssachen eines Landgerichts bestimmt das Oberlandesgericht die zuständige Kammer entsprechend § 36 Nr. 6 ZPO. 2. Eine Verweisung durch die Kammer für Handelssachen an die Zivilkammer ist nicht bindend, wenn sie objektiv willkürlich erfolgt ist. Willkürlich ist die Verweisung an die Zivilkammer im Nachverfahren, nachdem die Kammer für Handelssachen im Scheckverfahren ein Vorbehaltsurteil erlassen hat. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, GVG |
| Vorschriften: | ZPO § 36 Abs. 1 Nr. 6, ZPO § 36 Nr. 6, GVG § 95 Abs. 1 Nr. 3, |
| Verfahrensgang: | LG Tübingen 21 O 223/01 LG Tübingen 7 O 364/02 |
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