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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht SchleswigVerkündungsdatum01 / 2008 

Oberlandesgericht Schleswig

Entscheidungen 01 / 2008



Insgesamt sind 11 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-SCHLESWIG – Urteil, 11 U 11/07 vom 31.01.2008

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Haftung des Rechtsanwalts
Leitsatz:Zu den Pflichten eines Rechtsanwaltes gehört es, Klaganträge so zu formulieren und zu stellen, dass damit das klägerische Rechtsschutzziel erreicht, das klägerische Interesse im Falle des Obsiegens durchgesetzt werden kann.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 11 U 11/07



OLG-SCHLESWIG – Urteil, 5 U 96/07 vom 31.01.2008

Rechtsgebiete:UWG, BGB
Schlagworte:Urteilsweitergabe, Konkurrentenschutz
Leitsatz:1. Überlässt ein Mitbewerber Dritten den Text eines Urteils, aus dem sich Hinweise auf das geschäftliche Handeln eines Konkurrenten ergeben, ist dies zulässig, wenn der Wettbewerber dafür einen hinreichenden Anlass besitzt und sich sein Vorgehen nach Art und Maß im Rahmen des Erforderlichen hält.

2. Wer aktiv im Wirtschaftsleben handelt und sich im Rahmen dieses Handelns der Kritik von Mitbewerbern durch wahrheitsgemäße Angaben über sein geschäftliches Verhalten ausgesetzt sieht, kann sich dagegen nicht auf die wesentlich strengeren Grundsätze berufen, die die Rechtsprechung für den Schutz der Intim- und Privatsphäre entwickelt hat.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 5 U 96/07

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 2 W 252/07 vom 30.01.2008

Rechtsgebiete:BNotO, FGG
Schlagworte:Notarbeschwerde, Kostenerstattung
Leitsatz:1. Nach Rücknahme der Notarbeschwerde hat die Entscheidung über die außergerichtlichen Kosten der Beteiligten gemäß § 15 Abs. 2 BNotO, 13a Abs. 1 Satz 1 FGG nach billigem Ermessen zu erfolgen. §§ 516 Abs. 3, 565 ZPO sind nicht entsprechend anwendbar.

2. Es entspricht grundsätzlich der Billigkeit, wenn derjenige, der ein Rechtsmittelverfahren in Gang gebracht und sein Rechtsmittel zurückgenommen hat, die einem anderen dadurch entstandenen Kosen zu erstatten hat.

3. Als besondere Umstände, die ausnahmsweise eine abweichende Entscheidung rechtfertigen, kommt u. a. in Betracht, in welchem Maße die Einlegung des Rechtsmittels bei objektiver Betrachtungsweise veranlasst war und/oder seine Rücknahme auf Grund eines gerichtlichen Hinweises bei schwieriger Rechtslage erfolgte.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 2 W 252/07

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 2 VollzWs 533/07 vom 25.01.2008

Rechtsgebiete:StVollzG
Schlagworte:Strafvollzug, Besitz von DVD
Leitsatz:Der Besitz von DVD-Filmen mit "FSK-18 Freigabe" durch Gefangene darf in Justizvollzugsanstalten mit erhöhtem Sicherheitsstandard generell untersagt werden (Ergänzung der bisherigen Senatsrechtsprechung).
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 2 VollzWs 533/07


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