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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht SchleswigVerkündungsdatum06 / 2007 

Oberlandesgericht Schleswig

Entscheidungen 06 / 2007



Insgesamt sind 7 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-SCHLESWIG – Urteil, 5 U 4/07 vom 28.06.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Wissenszurechnung, Kontoüberlassung
Leitsatz:Überlässt ein Kontoinhaber sein Konto einem Dritten zur Erledigung von Geldgeschäften in eigener Verantwortung dieses Dritten, muss er sich das Wissen des Dritten über rechtsgrundlose Eingänge auf diesem Konto in entsprechender Anwendung von § 166 Abs. 1 BGB zurechnen lassen und kann sich nicht auf den Wegfall der Bereicherung berufen.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 5 U 4/07



OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 5 W 36/07 vom 21.06.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Richterliche Frist, Abkürzung einer Frist
Leitsatz:1. Trotz Unanfechtbarkeit der Entscheidung, eine richterliche Frist auf Antrag zu verlängern, ist ein Fristverkürzungsantrag nach § 224 Abs. 2 ZPO gegen die verlängerte Frist zulässig.

2. Im Wege der Abkürzung darf die bewilligte Verlängerung nicht vollständig rückgängig gemacht werden. Das Interesse an der Fristverlängerung und das schutzwürdige Vertrauen in den Bestand der bewilligten Verlängerung sind dem Abkürzungsinteresse des Gegners gegenüberzustellen, dem in der Regel verfahrensimmanente Ziele - insbesondere die Verfahrensbeschleunigung - zugrunde liegen müssen.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 5 W 36/07

OLG-SCHLESWIG – Urteil, 7 U 50/06 vom 21.06.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Tierhalter, Tierhüter, Entlastungsbeweis des Tierhalters/Tierhüters
Leitsatz:1. Der Inhaber einer Reitbeteiligung ist für die Zeit der Überlassung des Pferdes an ihn Tierhüter und nicht Tierhalter.

2. Anforderungen an den jeweiligen Entlastungsbeweis des Tierhalters und des Tierhüters, wenn im Rahmen einer Reitbeteiligung ein Schaden verursacht worden ist.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 7 U 50/06

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 2 W 123/07 vom 20.06.2007

Rechtsgebiete:FGG
Schlagworte:Weitere Beschwerde, Zulässigkeit, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Rechtsmittelbelehrung
Leitsatz:Die sofortig weitere Beschwerde nach § 56g Abs. 5 Satz 2 FGG ist auch dann unzulässig, wenn sich das Landgericht zu deren Zulassung nicht ausdrücklich geäußert hat. Eine falsche Rechtsmittelbelehrung kann die Zulassung der sofortigen weiteren Beschwerde durch das Beschwerdegericht nicht ersetzen.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 2 W 123/07


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