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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht SchleswigVerkündungsdatum10 / 2005 

Oberlandesgericht Schleswig

Entscheidungen 10 / 2005



Insgesamt sind 8 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 5 bis 8:


OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 12 UF 225/04 vom 19.10.2005

Rechtsgebiete:BGB, EGBGB, FGG
Schlagworte:Kindschaftssachen - Umgang, Aufenthalt im Ausland, Internationales Privatrecht - Kindschaftssachen, Aufenthalt, gewöhnlicher
Leitsatz:Wechselt eine Mutter mit ihrer Tochter viermal innerhalb eines Jahres den Aufenthaltsort, kann ein erst seit vier Wochen bestehender Aufenthalt im Ausland noch nicht als gewöhnlicher Aufenthalt im Sinn des Art. 21 EGBGB verstanden werden.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 12 UF 225/04



OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 2 W 120/05 vom 19.10.2005

Rechtsgebiete:GmbHG, MvollzG Schl.-H., LVwG Schl.-H., GG
Schlagworte:Maßregelvollzug, Handelsregister, Beleihung
Leitsatz:Der Verwaltungsakt des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Schleswig Holstein zur Beleihung der aus dem Formwechsel der Fachklinik Schleswig (Anstalt des öffentlichen Rechts) entstehenden Fachklinik Schleswig GmbH mit der Aufgabe des Maßregelvollzugs ist nicht nichtig. Das Amtsgericht ist bei der Eintragung der Umwandlung und Errichtung der GmbH hieran gebunden.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 2 W 120/05

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 2 W 192/05 vom 11.10.2005

Rechtsgebiete:FGG
Schlagworte:Freiwillige Gerichtsbarkeit, Zuständigkeit, Betreuungsrecht, gewöhnlicher Aufenthalt
Leitsatz:Auch nach der Neufassung des § 65a Abs. 1 Satz 2 FGG reicht allein der tatsächliche Aufenthalt des Betroffenen von mehr als einem Jahr im Bezirk eines anderen Gerichts zur Abgabe der Sache nicht aus; hinzukommen muss auch hier, dass die Aufgaben des Betreuers im Wesentlichen am neuen Aufenthaltsort zu erfüllen sind.

Für einen wichtigen Grund i. S. des § 65a Abs. 1 Satz 2 FGG ist stets erforderlich, dass durch die Abgabe im konkreten Fall unter Berücksichtigung des Wohls des Betreuten ein Zustand geschaffen wird, der eine zweckmäßigere, leichtere Führung der Angelegenheit ermöglicht.

Die Neufassung des § 65a FGG will eine rationale Arbeit der Vormundschaftsgerichte befördern; die erleichterte Abgabemöglichkeit soll insbesondere bewirken, dass lange Anreisen des Vormundschaftsrichters zum Aufenthaltsort des Betroffenen zwecks Durchführung von Anhörungen vermieden werden.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 2 W 192/05

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 1 Ws 221/05 (67/05 vom 06.10.2005

Rechtsgebiete:JVEG
Schlagworte:Sachverständiger, Sachverständigenentschädigung, Nebentätigkeitsentgelt
Leitsatz:Ein gerichtlich bestellter Sachverständiger, der zur Anfertigung seines Gutachtens ihm in seinem Hauptberuf zur Verfügung gestellte Einrichtungen seines Arbeitgebers benutzt, kann den Ersatz der hierfür an seinen Arbeitgeber abzuführende Entgelte nicht neben seiner Sachverständigenvergütung verlangen. Derartige Aufwendungen sind gemäß § 12 Abs. 1 JVEG durch die gemäß §§ 9-11 JVEG gewährte Vergütung abgegolten.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 1 Ws 221/05 (67/05


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