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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht SchleswigVerkündungsdatum01 / 2003 

Oberlandesgericht Schleswig

Entscheidungen 01 / 2003



Insgesamt sind 11 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 13 WF 145/02 vom 31.01.2003

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Anwaltsbeiordnung im Scheidungsverfahren
Leitsatz:In Ehesachen ist im Rahmen der Prozesskostenhilfe wegen der existenziellen Bedeutung der Angelegenheit für die Parteien regelmäßig die Beiordnung eines Anwalts geboten.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 13 WF 145/02



OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 16 W 155/02 vom 28.01.2003

Rechtsgebiete:GVG
Schlagworte:Rechtsweg bei "gemischt" öffentlichrechtlich/privatrechtlichen Verträgen
Leitsatz:1. Enthält ein Vertrag mit einer Gemeinde sowohl privatrechtlich als auch öffentlich-rechtlich geprägte Regelungen, kommt es für die Bestimmung des Rechtsweges auf den Gesamtcharakter des Vertragsverhältnisses insgesamt an.

2. Überwiegen die privatrechtlichen Elemente, ist der ordentliche Rechtsweg auch dann gegeben, wenn die konkrete Klage auf eine öffentlich-rechtlich geprägte Bestimmung gestützt wird.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 16 W 155/02

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 15 WF 271/02 vom 27.01.2003

Rechtsgebiete:ZPO, BGB
Schlagworte:Aufrechnung gegenüber Kostenbeitreibung des PKH-Anwaltes
Leitsatz:Ist auf Antrag des Rechtsanwalts für die von ihm nach PKH-Bewilligung vertretene Partei ein Kostenfestsetzungsbeschluss ergangen, kann der Gegner bis zum Erlass eines auf den Anwalt lautenden Kostenfestsetzungsbeschlusses nach § 126 ZPO die Aufrechnung erklären. Eine nicht mitgeteilte Abtretung des Kostenerstattungsanspruchs an den Anwalt schließt die Aufrechnungswirkung nach § 407 BGB nicht aus.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 15 WF 271/02

OLG-SCHLESWIG – Urteil, 10 UF 209/01 vom 24.01.2003

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:"Karrieresprung" nach Trennung der Eheleute
Leitsatz:1. Ein "Karrieresprung", dessen Grundlagen erst nach der Trennung der Eheleute gelegt werden, ist nicht eheangelegt. Veränderungen nach der Trennung, die auf einer unerwarteten Entwicklung beruhen, sind unterhaltsrechtlich nicht zu berücksichtigen.

2. Zur Frage, wann eine Erwerbstätigkeit als überobligationsmäßig zu qualifizieren ist.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 10 UF 209/01


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