OLG-SCHLESWIG – Aktenzeichen: 5 U 4/07

Urteil vom 28.06.2007


Leitsatz:Überlässt ein Kontoinhaber sein Konto einem Dritten zur Erledigung von Geldgeschäften in eigener Verantwortung dieses Dritten, muss er sich das Wissen des Dritten über rechtsgrundlose Eingänge auf diesem Konto in entsprechender Anwendung von § 166 Abs. 1 BGB zurechnen lassen und kann sich nicht auf den Wegfall der Bereicherung berufen.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:§ 166 BGB, § 812 Abs. 1 BGB, § 818 Abs. 4 BGB, § 819 Abs. 1 BGB
Stichworte:Wissenszurechnung, Kontoüberlassung
Verfahrensgang:LG Itzehoe 7 O 396/04 vom 30.11.2006

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