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JuraForum.deUrteileOLG-SCHLESWIGBeschluss vom 27.08.2008, Aktenzeichen: 2 W 65/06 



OLG-SCHLESWIG – Aktenzeichen: 2 W 65/06

Beschluss vom 27.08.2008


Leitsatz:Der Mindestgeschäftswert von 200.000,00 Euro nach § 15 Abs. 1 Satz 2 SpruchG gilt auch dann, wenn der Antrag auf Bestimmung der Abfindung für aussenstehende Aktionäre (§ 305 AktG) als unzulässig - weil unstatthaft - abgewiesen wird (hier: auf der Grundlage eines "verdeckten" Beherrschungsvertrages nach den Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft, hilfsweise auf der Grundlage der qualifiziert faktischen Beherrschung / existenzvernichtenden bzw. existenzgefährdenden Nachteilszufügung).
Rechtsgebiete:SpruchG
Vorschriften:SpruchG § 15 Abs. 1 Satz 2,
Stichworte:Spruchverfahren, außenstehende Aktionäre,
Verfahrensgang:LG Flensburg, 6 O 139/03 vom 16.09.2005

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