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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht OldenburgVerkündungsdatum02 / 2007 

Oberlandesgericht Oldenburg

Entscheidungen 02 / 2007



Insgesamt sind 5 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-OLDENBURG – Urteil, 5 U 147/05 vom 28.02.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Zahnersatz, Strömungen, galvanische, Allergie
Leitsatz:1. Liegen keine konkreten Anhaltspunkte für etwaige Unverträglichkeiten vor, so besteht für den Zahnarzt keine Verpflichtung zur Durchführung von Allergietests vor dem Einbringen von Zahnersatz.

2. Dass es bei einer implantatgetragenen Zahnersatzkonstruktion zu galvanischen Strömungen geringster Stärke im Mund kommt, stellt keinen Behandlungsfehler dar, sondern ist regelmäßige Folge der notwendigen Verwendung unterschiedlicher Metalle, ohne dass hiermit medizinisch relevante Auswirkungen verbunden währen.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Urteil, 5 U 147/05



OLG-OLDENBURG – Beschluss, Ss 31/07 vom 20.02.2007

Rechtsgebiete:StGB
Schlagworte:Verfall, Wertersatz, Härtevorschrift
Leitsatz:Liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Wert eines für die Tat erlangten Geldbetrages - hier: des Kurierlohn für einen Drogentransport - nicht mehr vorhanden ist, sowie dafür, dass die künftige Resozialisierung des Angeklagten durch die Anordnung des Verfalls eines Wertersatzes wesentlich erschwert wird, so hat der Tatrichter der Härtevorschrift des § 73c StGB zu prüfen und dies im Urteil wiederzugeben.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Beschluss, Ss 31/07

OLG-OLDENBURG – Urteil, 1 U 97/06 vom 15.02.2007

Rechtsgebiete:UWG, ZPO
Schlagworte:Mitarbeiterwerbung, Vertragsbruch, Behinderung
Leitsatz:1. Auch die gezielt und planmäßig betriebene Abwerbung des bei einem Konkurrenten vertraglich gebundenen Mitarbeiters erfüllt nicht ohne weiteres des Tatbestand der unzulässigen Behinderung i.S.d. § 4 Nr. 10 UWG.

2. Das Verleiten zum Vertragsbruch kann nur dann als unzulässige Behinderung eines Konkurrenten gewertet werden, wenn er eine spezifische und wettbewerbswidrige Eigenart aufweist, die im Wertungszusammenhang der Regelbeispiele unlauteren Wettbewerbs der §§ 4 und 5 UWG einen Gleichklang mit den gesetzlichen Tatbeständen aufweist.

3. Gegenüber einem Konkurrenten wird die Grenze zu einem nicht mehr lauteren Verhalten nach den grundlegenden Wertungen der §§ 4 und 5 UWG erst überschritten, wenn nicht mehr der eigenen Wettbewerbsvorteil, sondern die Schädigung des Konkurrenten im Vordergrund steht.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Urteil, 1 U 97/06

OLG-OLDENBURG – Beschluss, 6 W 165/06 vom 12.02.2007

Rechtsgebiete:ZPO, RVG
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, Prozessgebühr, Antragstellung
Leitsatz:Die im Rahmen der Prozesskostenhilfe zu erstattenden Kosten erfassen die Prozessgebühr eines Rechtsanwalts auch dann, wenn er zunächst eine Verteidigungsanzeige eingereicht, Prozesskostenhilfe aber erst mit der anschließenden Klageerwiderung beantragt hat.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Beschluss, 6 W 165/06


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