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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht OldenburgVerkündungsdatum07 / 2005 

Oberlandesgericht Oldenburg

Entscheidungen 07 / 2005



Insgesamt sind 8 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 5 bis 8:


OLG-OLDENBURG – Urteil, 12 U 127/04 vom 19.07.2005

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Aufklärungspflicht, Immobilienkauf, Innenprovision
Leitsatz:1. Zur Eintrittspflicht des Verkäufers für ein Beratungsverschulden des für den Verkauf einer Gebrauchtimmobilie eingeschalteten Vermittlers.

2. Wird der Erwerb einer Gebrauchtimmobilie auf Initiative des Verkäufers mit einer bestimmten Art der Finanzierung verknüpft, ist der Verkäufer zur Aufklärung verpflichtet, wenn aus dieser Finanzierung aufgrund ihrer Konstruktion und insbesondere der langen Laufzeit besondere Risiken für den Käufer entstehen. Dies gilt auch für die Risiken, die sich aus einem vom Finanzierungsinstitut geforderten Beitritt zu einem Mietpool ergeben.

3. Zahlt der Verkäufer dem von ihm eingeschalteten Vermittler eine verdeckte Innenprovision von mehr als 15 % des Kaufpreises, muss er den Käufer auch dann hierauf hinweisen, wenn er für den Verkauf in einem Beratungsgespräch und nicht nur mit einem Prospekt geworben hat. Dies gilt insbesondere dann, wenn für den Käufer ein Beratungsbogen erstellt worden ist, in dem die mit dem Erwerb verbundenen Nebenkosten mit Ausnahme der Innenprovision aufgelistet sind (Abweichung von BGH NJW 2004, 1732 u. WM 2004, 2349).
Volltext: OLG-OLDENBURG - Urteil, 12 U 127/04



OLG-OLDENBURG – Beschluss, 14 W 8/05 vom 15.07.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Einzelrichter, Befangenheitsentscheidung, Zivilkammer
Leitsatz:Über ein Ablehnungsgesuch gegen einen originären Einzelrichter hat nicht dessen geschäftsplanmäßiger Vertreter, sondern die Zivilkammer in voller Besetzung ohne den abgelehnten Richter zu entscheiden (gegen OLG Oldenburg, NJW-RR 2005, 931).
Volltext: OLG-OLDENBURG - Beschluss, 14 W 8/05

OLG-OLDENBURG – Beschluss, 1 Ws 351/05 vom 12.07.2005

Rechtsgebiete:JGG
Schlagworte:Nebenklage, Zulässigkeit, Heranwachsender
Leitsatz:Werden in einem Jugendstrafverfahren dem Angeklagten Taten zur Last gelegt, die er teils als Jugendlicher und teils als Heranwachsender begangen haben soll, so ist auch hinsichtlich letzterer eine Nebenklage nicht zulässig.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Beschluss, 1 Ws 351/05

OLG-OLDENBURG – Beschluss, 2 U 49/05 vom 05.07.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Wiedereinsetzung, Fristenkalender
Leitsatz:Keine Wiedereinsetzung bei unzureichendem Fristenkalender.
Volltext: OLG-OLDENBURG - Beschluss, 2 U 49/05


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